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Grundlegende Bildungsinhalte haben kein Verfallsdatum

Schulischer Notbetrieb hat die Sicht auf den Unterricht verändert

Die Coronakrise hat unser Bildungssystem ganz schön durchgeschüttelt. Fast von einem Tag auf den andern musste der Unterricht völlig umgestellt werden. In den Schulhäusern war kein Kinderlärm mehr zu hören, dafür wurden Stuben und Esszimmer zu kleinen Lernzentren. Mütter kümmerten sich ganz direkt um den Schulstoff und bemühten sich, die Lernmotivation ihrer Sprösslinge hochzuhalten. Improvisation war in allen Bereichen gefragt. ...weiterlesen "Newsletter vom 24.5.2020"

Vor der Öffnung der Schulen

Nach mehreren Wochen Fernunterricht und einem grossen Einsatz der Lehrerschaft sollen die Schulen nun wieder vorsichtig geöffnet werden. Das ist für alle Beteiligten nicht einfach: für die kantonalen und kommunalen Bildungsbehörden, für die Schulleitungen, die Lehrer, die Kinder und nicht zuletzt für die Eltern. Alle wünschen sich, dass es in Wirtschaft und Gesellschaft, und eben auch in der Schule, endlich wieder «normal» weitergehen soll. Aber die Gefahr der Pandemie ist noch nicht gebannt, da braucht es weiterhin die Kräfte und die Geduld aller, um mit Besonnenheit und auch einer Portion Kreativität den täglichen Unterricht mit den Kindern und Jugendlichen neu einzurichten und zum Laufen zu bringen. ...weiterlesen "Newsletter vom 10.5.2020"

Corona verändert die Sicht auf das Unterrichten

Die Corona-Krise hat Menschen in sozialen Berufen ins Rampenlicht gerückt. In Notzeiten sind wir ganz besonders auf qualifizierte Helferinnen und Helfer angewiesen, die ohne zu zögern sich voll zugunsten ihrer Mitmenschen einsetzen. Der gute Wille, dass jeder an seinem Platz seinen Beitrag zur Meisterung der Krise leistet, ist fast überall zu spüren. ...weiterlesen "Newsletter vom 26.4.2020"

Die Krise deckt es schonungslos auf:
Lebendige Beziehungen sind für Kinder zentral

Geschätzte Leserinnen und Leser

Zu diesem Wochenende präsentieren wir Ihnen mit einer breiten und spannenden Palette von Artikeln zu den Bildungsthemen einen regelrechten, digitalen «Osterstrauss». 

Fernunterricht kann das Klassenzimmer nicht ersetzen

So sehr die Digitalisierung als Retter in der Not gepriesen wird, müssen nach mehreren Wochen Homeschooling auch hartgesottene Digitalisierungskämpfer zugeben, dass Lektionen über den Bildschirm nicht mit Schulstunden im Klassenzimmer verglichen werden können. Digitale Geräte können analoge Prozesse unterstützen, nicht aber ersetzen. ...weiterlesen "Newsletter vom 12.4.2020"

Fernunterricht ersetzt die Schule nicht

Weil dieser Titel besonders gut ausdrückt, worum es in den heutigen Schulen und auch in diesem Newsletter im Kern geht, erlaube ich mir, ihn von Carl Bossard zu borgen. Gerade in Zeiten, wo die Kinder und Jugendlichen gezwungenermassen zu Hause lernen müssen, zeigt sich das grundsätzliche Problem der voll digitalisierten und selbstorganisierten Schule deutlich: ...weiterlesen "Newsletter vom 29.3.2020"

Wir decken auf und suchen Lösungen

Für einmal begeben wir uns mit unserem Newsletter direkt aufs politische Glatteis.

Nicht nur in der Nordwestschweiz, auch im Zürcher Oberland kann Bildung die Gemüter bewegen. So hat das Parlament der Stadt Wetzikon letzte Woche verlangt, der Stadtrat müsse einen überparteilich eingereichten Vorstoss mit Fragen zu Strukturänderung der Oberstufe vollständig beantworten. Was war passiert? ...weiterlesen "Newsletter vom 15.3.2020"

Schlechte Noten für Inklusionsschulen und Frühfremdsprachen

In den sogenannten Gemeinschaftsschulen (GMS) in Baden-Württemberg werden die Kinder, unabhängig von ihrem Lernniveau, bis und mit Klasse 10 zusammen beschult. Wenn man das Protestschreiben des Philologenverbands liest, fühlt man sich ganz an unsere Inklusions- und SOL-Klassen erinnert: ...weiterlesen "Newsletter vom 1.3.2020"

Aufstand gegen Schönfärberei in der Bildungspolitik

Zorn ist kein gutes Gefühl. Zorn verengt die Sichtweise und tut sich schwer mit andern Standpunkten. Aber wenn es eine empörte Person schafft, mit messerscharfen Argumenten eine Sache in ein helleres Licht zu rücken, wird man ihr mindestens zuhören. Begründeter Zorn kann deshalb auch ein Ausgangspunkt für eine konstruktive Auseinandersetzung sein. Die Kraft der Auflehnung und des Protestes will etwas verändern , indem sie aufdeckt und aufrüttelt. ...weiterlesen "Newsletter vom 16.2.2020"

Mehr Bildung und grössere Chancengleichheit mit weniger Computer-Lernen

Diesmal finden Sie neben den kleineren und feineren Texten – aus der pädagogischen Feder von Carl Bossard oder aus der unentbehrlichen Leserbrief-Schmiede von Hans-Peter Köhli – auch einige längere Artikel. Sie alle bestätigen letztlich die Notwendigkeit des Zürcher Newsletters und des persönlichen Einsatzes eines jeden von uns für eine gute Bildung unserer Jugend. ...weiterlesen "Newsletter vom 2. 2. 2020"

Wer hat noch den Blick aufs Wesentliche?

In der Volksschule wird auf zu vielen Hochzeiten getanzt

Können Sie spontan Bildungsziele nennen, denen wir alles unterordnen, damit sie tatsächlich erreicht werden? In der Flut der bunten Zielsetzungen beim aktuellen Fächerkatalog dürfte dies wahrscheinlich nicht einfach sein. Von grossen Bildungszielen müsste eine weitreichende Strahlkraft ausgehen, die klare Prioritäten schafft. Der souveräne Umgang mit der deutschen Sprache wäre so ein lohnenswertes Ziel, das eine Vorrangstellung rechtfertigen würde. ...weiterlesen "Newsletter vom 19.1.2020"