{"id":1654,"date":"2025-09-06T07:49:36","date_gmt":"2025-09-06T05:49:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/?p=1654"},"modified":"2025-09-06T07:49:37","modified_gmt":"2025-09-06T05:49:37","slug":"newsletter-vom-7-september-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/?p=1654","title":{"rendered":"Newsletter vom 7. September 2025"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-9a1bd785-ce0b-40c0-9eec-131a8bbba8da\" href=\"https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Newsletter1-250907.pdf\">Newsletter vom 7.9.2025<\/a><a href=\"https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Newsletter1-250907.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-9a1bd785-ce0b-40c0-9eec-131a8bbba8da\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n<h2 class=\"western\">Besinnung auf das Wesentliche<\/h2>\n<p class=\"western\">Bevor wir uns dem sensationellen Entscheid des Z\u00fcrcher Kantonsrats zuwenden, dass Franz\u00f6sisch k\u00fcnftig erst in der Oberstufe auf dem Lehrplan stehen soll, widmen wir uns zuerst der grunds\u00e4tzlichen Frage, worum es denn in der Schule eigentlich geht. \u00abUm das Lernen\u00bb, sagt der P\u00e4dagoge Carl Bossard im Tages-Anzeiger-Interview, \u00abum das wirklich bildungswirksame Lernen\u00bb. <!--more-->Unerm\u00fcdlich erkl\u00e4rt er jedem, der es h\u00f6ren will, was das beinhaltet: \u00absystematisches Aufbauen und Verstehen; Konsolidieren durch Festigen und \u00dcben; und schliesslich Anwendungsaufgaben stellen,um zu sehen, ob das Gelernte richtig verstanden und verinnerlicht wurde.\u00bb Von den reichlich unbedarften Einw\u00fcrfen der Journalistin \u2013 \u00abgeistloser Drill\u00bb, \u00abendloses Rechenbl\u00e4tterl\u00f6sen\u00bb usw. \u2013 l\u00e4sst sich der erfahrene Lehrer nicht ersch\u00fcttern. Er bleibt dabei, dass ohne Fundament weder verstehendes Lesen noch selbst\u00e4ndiges Denken m\u00f6glich ist, und dass Lernen und \u00dcben viel Zeit brauchen. Deshalb muss der Lehrplan 21 notwendigerweise abgespeckt werden, vor allem die Fr\u00fchfremdsprachen. Der Autor kritisiert die P\u00e4dagogischen Hochschulen, welche unter dem Schlagwort \u00abvom Lehren zum Lernen\u00bb die zentrale Bedeutung des Lehrers und seines Unterrichts in Frage stellen und stattdessen die Autonomie des Kindes als Ausgangspunkt propagieren, obwohl diese in Wirklichkeit erst Ziel des Lernens sein kann.<\/p>\n<p class=\"western\">In eine \u00e4hnliche Richtung geht Sebastian Briellmann in seinem Kommentar in der NZZ. Es ist eine besondere Freude, dass ein junger Journalist eine \u00abR\u00fcckbesinnung der Schule aufs Wesentliche\u00bb fordert, n\u00e4mlich \u00abauf einen Unterricht, in dem der Lehrer der Chef ist und entscheidet, welches Wissen vermittelt wird.\u00bb Damit dies in Ruhe m\u00f6glich wird, fordert Briellmann ein durchl\u00e4ssigeres System als die Integration aller mit ihren zahlreichen Sondersettings, Lerninseln und anderem mehr. Statt der heute \u00fcblichen \u00ab\u00dcberdiagnostizierung\u00bb der Kinder, die manchmal in Sonderschulen landen, wo sie gar nicht hingeh\u00f6ren, verlangt er wie viele Lehrer, Eltern und kantonale Parlamente F\u00f6rderklassen f\u00fcr Kinder, die mehr Zeit brauchen, um die Lernziele zu erreichen.<\/p>\n<p class=\"western\">Unseren Lesern sind diese Erkenntnisse des erfahrenen P\u00e4dagogen und des jungen Journalisten nichts Neues, aber wenn wir das aufgeregte Gegacker um die Verschiebung des Franz\u00f6sischlernens auf die Oberstufe im Kanton Z\u00fcrich und anderswo h\u00f6ren, tut ein Innehalten und Besinnen auf den Kern des Lernens not.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Franz\u00f6sischlernen in der Sekundarschule \u2013 aber richtig!<\/h4>\n<p class=\"western\">Unser Kollege Hans-Peter K\u00f6hli bringt es in seinem Leserbrief auf den Punkt: \u00abDas Fr\u00fchfranz\u00f6sisch an der Primarschule bringt null und nichts und belegt auf der Stundentafel wertvolle Lektionen, die daf\u00fcr eben im Deutsch fehlen.\u00bb In diesem Sinne hat der Z\u00fcrcher Kantonsrat am 2. September mit 108 zu 64 Stimmen deutlich der Verschiebung des Faches Franz\u00f6sisch auf die Oberstufe zugestimmt. Die Mehrheit der deutschsprachigen Kantone haben diesen Schritt schon fr\u00fcher getan oder sind dran.<\/p>\n<p class=\"western\">Wer behauptet, der Z\u00fcrcher Beschluss schade dem nationalen Zusammenhalt, geht dar\u00fcber hinweg, wie \u00abwirklich bildungswirksames Lernen\u00bb geht. Seit Jahren ist bekannt, dass die Theorie vom \u00abSprachbad\u00bb praktisch nur dann funktioniert, wenn Kinder \u00fcber l\u00e4ngere Zeit in einer franz\u00f6sischsprachigen Umgebung sind und dort aktiv franz\u00f6sisch h\u00f6ren, lesen, sprechen und m\u00f6glichst auch schreiben. Idealerweise nat\u00fcrlich in einer zweisprachigen Familie (in meiner Gymiklasse hatten wir zwei bilingue Mitsch\u00fcler, auf die wir verst\u00e4ndlicherweise neidisch waren, weil ihr Niveau f\u00fcr jeden anderen unerreichbar war, jedenfalls solange er nicht die Gelegenheit hatte, \u00fcber lange Zeit im Sprachgebiet zu leben). F\u00fcr alle anderen k\u00f6nnten l\u00e4ngere Sprachaufenthalte mit Teilnahme am Schulunterricht oder regelm\u00e4ssige Besuche in franz\u00f6sischsprachigen Familien mit gemeinsamen Gespr\u00e4chen und Lesestunden oder \u00e4hnliches ein \u00abkleines Sprachbad\u00bb werden. Aber f\u00fcr die grosse Mehrheit der Kinder sicher nicht in der Primarschule, wo sie, vor allem auch die vielen Fremdsprachigen, dringend zuerst einmal genug Zeit brauchen, um Deutsch zu lernen.<\/p>\n<p class=\"western\">Wer weiss, wie Lernen funktioniert, dem ist sonnenklar: Die paar Franz\u00f6sischstunden in der Primarschule schaffen in den K\u00f6pfen der meisten Kinder mehr Verwirrung als Sprachkenntnisse, so dass sie nicht einmal imstande sind, in der Romandie ein Mineralwasser zu bestellen. Deshalb sollten wir die Zeit gescheiter zum intensiven Deutschlernen verwenden. Und dann, in der Sekundarschule, ohne Vorbelastung durch das entmutigende Erlebnis, in den Franz-Stunden nichts Rechtes gelernt zu haben, k\u00f6nnten die Jugendlichen ganz vorne anfangen. Und zwar in einem gef\u00fchrten und strukturierten Unterricht, mit einer Lehrerin, die selbst die Sprache sehr gut beherrscht und ihrer Klasse den Aufbau der franz\u00f6sischen Sprache und die Sch\u00f6nheiten der franz\u00f6sischen Kultur n\u00e4herzubringen weiss. Gegen Ende der Oberstufe, wenn die Sch\u00fcler schon einige Grundkenntnisse haben und sich ein wenig verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen, w\u00e4re dann ein Sprachaustausch kein Frust, sondern wirklich \u00abde Plausch\u00bb. Nur so tr\u00e4gt der Franz\u00f6sischunterricht zum Zusammenhalt und zum gegenseitigen Verst\u00e4ndnis bei, was unbedingt zu f\u00f6rdern und zu unterst\u00fctzen ist.<\/p>\n<p class=\"western\">Wollen wir unserer Jugend diese Chance nicht erm\u00f6glichen, statt zu jammern und mit dem Eingreifen des Bundes zu drohen?<\/p>\n<h4 class=\"western\">Dem dualen Berufsbildungssystem Sorge tragen<\/h4>\n<p class=\"western\">Als alte Berufsschullehrerin kann ich's nicht lassen, das Thema aufzugreifen. In der Schweiz entscheiden sich nach wie vor \u00fcber 60 Prozent der Jugendlichen f\u00fcr eine Berufslehre, ist im Tagi zu erfahren. Wenn man liest, wie drei junge Menschen von ihrem Lehrbeginn erz\u00e4hlen, geht einem das Herz auf. \u00ab\u00c4lteren Menschen etwas Gutes zu tun, macht mir Freude\u00bb, sagt Elin Stalder, die ihre Lehre als Fachfrau Gesundheit in einem Alterszentrum im Sommer begonnen hat. Sie f\u00e4hrt fort: \u00abMein Urgrosi habe ich oft im Altersheim besucht und die Zeit dort mit ihr immer sehr genossen. Aber ich habe auch Respekt davor, wenn die erste Person aus dem Allmendguet stirbt, die mir ans Herz gewachsen ist.\u00bb So spricht eine 15J\u00e4hrige! Eine Solarinstallateurin erinnert sich daran, wie hart die ersten Wochen in der Lehre waren: \u00abDer Bruch zwischen Schule und Lehre ist ziemlich abrupt.\u00bb Das habe ich bei vielen meiner fr\u00fcheren Sch\u00fcler geh\u00f6rt \u2013 aber sie rappelten sich wieder auf und meisterten ihren Alltag und ihr Leben. So auch die junge Rebeca Barcenas Perez, die ihren Abschluss gut schaffen will, mit dem Ziel, eine eigene Firma zu gr\u00fcnden: \u00abVielleicht auch in Spanien, der Heimat meines Vaters. Dort gibt es noch eine Menge D\u00e4cher ohne Panels.\u00bb Einen Einblick in die gute Durchl\u00e4ssigkeit unseres Schulsystems gibt der junge Automobilfachmann Leandro Schlatter. Er hat, weil er mit dem Schulunterricht M\u00fche hatte, zuerst eine zweij\u00e4hrige Lehre gemacht und mit dem Berufsattest abgeschlossen. Jetzt kann er zwei Jahre anschliessen, um das eidgen\u00f6ssische F\u00e4higkeitszeugnis doch noch zu erreichen. Und weil er als Autoliebhaber gerne schnell f\u00e4hrt, rast er nicht \u00fcber die Autobahn, sondern spart f\u00fcr einen geeigneten Wagen und r\u00fcstet ihn f\u00fcr die Rennstrecke auf, nach dem Ratschlag seines Vaters: \u00abWenn du Gas geben m\u00f6chtest, dann geh dorthin.\u00bb Auch das ist unsere Jugend!<\/p>\n<p class=\"western\">Aus Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr das wichtige und hochdifferenzierte duale Bildungswesen der Schweiz bieten wir Ihnen zum Abschluss zwei Artikel zur h\u00f6heren Berufsbildung an. Thema des ehemaligen SP-Nationalrates und eidg. Preis\u00fcberwachers Rudolf Strahm ist die h\u00f6here Berufsbildung HBB. Sie umfasst \u00fcber 440 verschiedene Studien, fast 30'000 Absolventen haben letztes Jahr einen solchen Abschluss gemacht. Gem\u00e4ss Umfragen sind sie die meistbegehrten Fachkr\u00e4fte und stellen das \u00abtragende mittlere Kader f\u00fcr die KMU-Wirtschaft\u00bb. Denn sie bringen von der Berufslehre \u00abdie praktischen F\u00e4higkeiten von der Pike auf\u00bb mit und von der h\u00f6heren Berufsbildung das h\u00f6here technische Fachwissen. Deshalb weisen sie die tiefsten Arbeitslosenquoten und die h\u00f6chsten Besch\u00e4ftigungsquoten auf. Trotz all dieser Vorteile fehle den HBB-Absolventen die internationale Vergleichbarkeit ihrer Titel, kritisiert Rudolf Strahm. Damit ihre Abschl\u00fcsse als gleichwertig anerkannt werden wie die akademischen, will der Bundesrat nun die Titel \u00abProfessional Bachelor\u00bb und \u00abProfessional Master\u00bb einf\u00fchren, mit Zustimmung aller Wirtschaftsverb\u00e4nde, aber zum Missfallen von Swissuniversities, dem Verein der Schweizer Hochschulen. Strahm bezeichnet diesen Widerstand als Standesd\u00fcnkel. Das kann schon sein. Trotzdem leuchtet mir nicht recht ein, warum unsere besten und gefragtesten Berufsleute sich unbedingt mit den Allerweltstiteln aus dem fragw\u00fcrdigen Bologna-Prozess schm\u00fccken wollen. Offensichtlich wissen die Personalchefs der Schweizer Unternehmen auch ohne diese Neuerung, wo sie die guten Fachleute finden.<\/p>\n<p class=\"western\">Zum Schluss eine anspruchsvolle Analyse des Schweizer Bildungs-Zustands des \u00d6konomen Mathias Binswanger, die einigen Grund zum Nachdenken gibt. Unter anderem rechnet Binswanger mit der Kompetenzorientierung des Lehrplan\u00a021 ab: Dass Kompetenzen f\u00fcr die Wirtschaftswelt wichtiger sein sollen als Wissen, sei ein \u00abfundamentaler, ja gef\u00e4hrlicher Irrtum\u00bb: \u00abWenn ich (aber) nichts weiss, keine Fakten im Gehirn habe, die ich abrufen kann, dann kann ich nicht sinnvoll denken. Dass Wissen vernachl\u00e4ssigt, dessen Wichtigkeit heruntergespielt wird, weil man ja alles nachschauen kann: Das f\u00fchrt zu Pseudo-Kompetenzen, die mehr Schein als Sein sind.\u00bb Wie Rudolf Strahm kommt Binswanger zum Schluss, dass die h\u00f6here Berufsbildung nicht immer gen\u00fcgend gew\u00fcrdigt wird, aber von einem anderen Ansatz her. Weil aus unseren Schulen immer mehr Leute mit schlechteren Leistungen kommen, glaube man, f\u00fcr ausgeschriebene Stellen immer h\u00f6here Qualifikationen verlangen zu m\u00fcssen. Damit bewirke man, dass junge Menschen mit guten handwerklichen oder technischen F\u00e4higkeiten unbedingt studieren wollen. Wir m\u00fcssten wieder die gute Leistung honorieren, nicht eine wohlklingende Weiterbildung, h\u00e4lt Mathias Binswanger fest.<\/p>\n<p class=\"western\">Also doch nicht auf die Master- und Bachelor-Etiketten starren, sondern den Menschen mit seinen F\u00e4higkeiten und seiner Lebens-Bildung sehen.<\/p>\n<p class=\"western\">Nun w\u00fcnsche ich Ihnen viel Freude beim St\u00f6bern in den aktuellen Texten.<\/p>\n<p class=\"western\"><i>Marianne W\u00fcthrich<\/i><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Inhalt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"920\" src=\"https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Inhalt-1024x920.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1656\" style=\"width:617px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Inhalt-1024x920.jpg 1024w, https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Inhalt-300x270.jpg 300w, https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Inhalt-768x690.jpg 768w, https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Inhalt-960x863.jpg 960w, https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Inhalt.jpg 1232w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-9a1bd785-ce0b-40c0-9eec-131a8bbba8da\" href=\"https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Newsletter1-250907.pdf\">Newsletter vom 7.9.2025<\/a><a href=\"https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Newsletter1-250907.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-9a1bd785-ce0b-40c0-9eec-131a8bbba8da\">Herunterladen<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besinnung auf das Wesentliche Bevor wir uns dem sensationellen Entscheid des Z\u00fcrcher Kantonsrats zuwenden, dass Franz\u00f6sisch k\u00fcnftig erst in der Oberstufe auf dem Lehrplan stehen soll, widmen wir uns zuerst der grunds\u00e4tzlichen Frage, worum es denn in der Schule eigentlich geht. \u00abUm das Lernen\u00bb, sagt der P\u00e4dagoge Carl Bossard im Tages-Anzeiger-Interview, \u00abum das wirklich bildungswirksame <a href=\"https:\/\/www.starkevolksschulezh.ch\/?p=1654\" class=\"more-link\">...weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> \"Newsletter vom 7. 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